„Wer länger spart, wird früher reich“


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Finanzierung | Ratenkredit
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Die Börse und das weltweite aktuelle politische Umfeld stehen eher für Destabilität als für Stabilität. Das verunsichert viele Anleger und auch Sparer. 

  • Viele stellen sich die Frage nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt?
  • Diesen Zeitpunkt kann keiner vorher wirklich realistisch bestimmen.
  • Jedoch gibt es ein Instrument, welches jeder nutzen kann, um unabhängig vom richtigen Zeitpunkt, trotzdem ein Vermögen sich aufzubauen.
  • Jeder sollte eigentlich Fondssparpläne und deren sinnvollen Nutzen kennen.

Fondssparpläne und der Cost-Average-Effekt

Investmentfonds eignen sich besonders gut für den langfristigen Vermögensaufbau. Dabei können Anleger bereits mit kleinen Geldsummen die Chancen und Risiken breit über verschiedene Wertpapiere und Anlageklassen verteilen. So bietet z.B. ein einfacher Indexfonds auf den Dax ein Investment in 30 verschiedene deutsche Standardwerte. Dieses Prinzip der Risikostreuung lässt sich über einen Fondssparplan sogar noch weiter optimieren.

Anleger profitieren vom Cost-Average-Effekt

Denn im Gegensatz zu einer Einmalanlage wird bei einem Sparplan z.B. jeden Monat ein gleich hoher Betrag in einen bestimmten Fonds investiert. Das bedeutet: Bei fallenden Kursen werden automatisch mehr und bei steigenden Märkten entsprechend weniger Anteile erworben. Dadurch ergibt sich insgesamt ein Durchschnitts-kosteneffekt (Cost-Average), bei dem sich die Suche nach dem „besten“ Einstiegs-zeitpunkt (Market-Timing) von selbst erübrigt. Das führt dazu das Anleger ruhiger schlafen können, ohne ständig den Markt beobachten zu müssen.

Wer länger spart, wird früher reich

Bei einem Fondssparplan spielt der Zeitfaktor eine wichtige Rolle. Dabei gilt der Grundsatz: Je früher die regelmäßige Anlage beginnt, desto besser. Wer beispielsweise bei einer angenommenen Rendite von 5% p.a. monatlich 100 Euro in einen Aktienfonds investiert, verfügt bei einer Anlagesumme von 48.000 Euro nach 40 Jahren über ein Vermögen von rund 128.000 Euro. Hätte der Sparer stattdessen lediglich 30 Jahre angelegt, würde sein Depotwert trotz einer Eigeninvestition von immerhin 36.000 Euro nur etwas mehr als 73.000 Euro betragen. Der große Performanceunterschied erklärt sich dadurch, dass Anleger gerade bei langlaufenden Sparplänen von dem Zinses-Zins-Effekt aus Kursgewinnen und Dividenden besonders profitieren.

Aktiensparpläne bevorzugt

Als Grundlage für einen Sparplan eignen sich vor allem Aktienfonds. Denn Aktien bieten längerfristig die höchsten Renditechancen. Dabei können die zwischenzeitlich etwas stärkeren Schwankungen zum verbilligten Einstieg im Rahmen der Durch-schnittskosten-Strategie genutzt werden. Damit können Sie jederzeit starten und ihren Vermögensaufbau beginnen, egal wie die aktuelle Weltpolitik ausschaut.

Sparpläne flexibel einsetzbar

Sparpläne lassen sich äußerst flexibel auf die jeweilige Lebens- und Finanzsituation des Anlegers zuschneiden. So können Fondssparpläne ab Anlagebeträgen von 25 Euro im 1-, 2- ,3- oder 6-monatigen Ausführungsrhythmus abgeschlossen und jederzeit gebührenfrei geändert, unterbrochen oder wieder gelöscht werden. Darüber hinaus halten sich die Kosten eines Sparplans meist in engen Grenzen.